Homepage BLOG 👓 Kinder und Brillen: Nein, sie gehen nicht immer kaputt (wenn man es ihnen beibringt)!

👓 Kinder und Brillen: Nein, sie gehen nicht immer kaputt (wenn man es ihnen beibringt)!

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Ein Satz fällt häufig, wenn es um Kinderbrillen geht:
„Die machen sie doch sowieso gleich kaputt.“

Aber stimmt das wirklich?

Spoiler: nein. Oder besser gesagt – es kann natürlich passieren. Aber in den allermeisten Fällen sind Kinder nicht von Natur aus „Zerstörer“. Oft fehlt einfach nur ein bisschen Erziehung zur Sorgfalt. Und ja, auch die Wahl einer passenden, hochwertigen Brille macht einen Unterschied: Sie sollte bequem, robust und für den Alltag der Kleinen gemacht sein.

Die gute Nachricht: Den richtigen Umgang mit der Brille kann man ganz einfach, spielerisch und natürlich vermitteln – so wie andere kleine Alltagsroutinen: Zähneputzen, den Rucksack packen, Schuhe binden.

So wie sie lernen, auf ihren Körper zu achten, können Kinder auch lernen, ihre Brille gut zu behandeln.

Schauen wir uns das genauer an.


🧼Tägliche Reinigung: einfach, aber wichtig

Brillen werden schmutzig. Immer. In der Schule, im Park, beim Spielen oder Malen – ganz normal.

Aber die richtige Reinigung macht einen Unterschied – für die Sichtqualität und für die Lebensdauer der Brille.

Wichtige Punkte zum Beibringen (und Wiederholen):

  • Keine T-Shirts, Taschentücher oder Küchenpapier: sie können die Gläser zerkratzen.
  • Lauwarmes Wasser und mildes Spülmittel verwenden (keine fettlösenden oder alkoholhaltigen Produkte).
  • Mit einem sauberen Mikrofasertuch vorsichtig abtupfen.
  • Für unterwegs eignet sich ein spezielles Brillenspray – praktisch im Rucksack.

👉 Das kann zur Abendroutine werden, wie Zähneputzen: kurz reinigen vor dem Schlafengehen und sie sind bereit für den nächsten Tag.


🎒 Das Etui: der beste Schutz gegen Kratzer und Stöße

Eine Brille, die herumliegt, ist eine Brille in Gefahr.
Schultische, Rucksäcke, Jackentaschen – alles „Feinde“ der Brillengläser und -gestelle.

Die goldene Regel ist ganz einfach:
Wenn du sie nicht trägst, kommt sie ins Etui.

  • Ein Hartetui ist am besten – es schützt auch vor Druck und Stößen.
  • Wenn möglich, ein Etui wählen, das dem Kind gefällt: bunt, mit Motiv oder mit dem Namen – das schafft eine emotionale Bindung.
  • Beibringen: Die Brille und das Etui gehören immer zusammen. IMMER.

👉 Eine kleine Verantwortung, die Kinder gut selbst übernehmen können – und die sie ein Stückchen „größer“ macht.


🔧 Schiefe Bügel oder lockere Schrauben? Der Optiker hilft

Auch die beste Brille kann mal herunterfallen oder durch Druck ihre Form verlieren. Das passiert.
Mit der Zeit kann sie auch einfach durch häufiges Auf- und Absetzen etwas an Form einbüßen.

Aber: Zu Hause selbst reparieren ist keine gute Idee – erst recht nicht mit Klebeband.

Wichtig zu wissen:
Eine schlecht sitzende Brille verändert die Position der Gläser – und damit die Sehleistung.

Was tun:

  • Die Brille regelmäßig vom Optiker professionell anpassen lassen.
  • Ein Kontrolltermin hin und wieder verhindert Druckstellen, rutschende oder schief sitzende Brillen.

👉 Gilt übrigens auch für größere Kinder und Jugendliche – selbst wenn sie nichts sagen, leiden sie oft still unter unbequemen Gestellen.


🛑 Le cattive abitudini da correggere

Manche Reflexe – die wir alle kennen – sind wahre Brillenkiller:

  • Mit den Gläsern nach unten ablegen
  • Auf dem Kopf tragen wie ein Haarreif
  • Bügel zu weit biegen oder „kalt“ verstellen (lieber zum Optiker – der macht das im Handumdrehen)
  • Brille in der Sonne oder bei großer Hitze liegen lassen (z. B. im Sommer im Auto)

👉 Wenn Kinder verstehen, warum diese Dinge schädlich sind, fällt es ihnen leichter, besser damit umzugehen.
Es geht nicht um Verbote – sondern darum, einem Alltagsgegenstand Wert zu geben.


🧠 Sorgfalt = Fürsorge lernen

Am Ende geht es bei der Brille nicht nur um Gläser und Gestell.
Es geht um Erziehung.

Wer seine Brille pflegt, lernt automatisch mehr: den Wert von Dingen, Aufmerksamkeit, Respekt gegenüber dem, was einem im Alltag hilft. Und das auf ganz praktische, sichtbare Weise. Jeder vermiedene Kratzer ist eine kleine Lektion.
Jede gute Gewohnheit ein Schritt in Richtung Selbstständigkeit.


💬 Kurz gesagt

Brillen sind nicht dafür gemacht, kaputtzugehen.
Sie sind dafür gemacht, getragen, genutzt und gerne benutzt zu werden.

Und Kinder – wenn sie richtig begleitet werden – können wunderbar auf ihre Brille achten.
Oft sogar besser als Erwachsene.

Denn wer lernt, gut auf seine Brille zu achten, lernt auch, gut auf sich selbst zu achten.

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